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| Mathias - Mokosch - Eismann Steuerberater GbR | |
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Die Varianta Steuerberatungsgesellschaft wurde am 22. November 1982 in Münster gegründet. Am 01.01.1983 nahm die Gesellschaft ihre Tätigkeit auf. Der aus einer Einzelpraxis stammende Mandantenstamm des Gesellschafter-Geschäftsführers Steuerberater Theo Mathias (Dipl.-Betriebswirt) bildete die wesentliche Grundlage der steuerberatenden Tätigkeit. Im Zuge des sich stetig vergrößernden Geschäftsumfangs wurden die ursprünglichen Räumlichkeiten im Süden von Münster (Gerstkamp) aufgegeben. Die „Varianta" zog zur Bogenstr. 15/16 in die Stadtmitte um. Das sich ändernde politische Klima (Sperrung des Kiepenkerlviertels für den Individualverkehr) machte einen erneuten Umzug in 1993 innerhalb der Stadtgrenzen mit unmittelbarer Anbindung an die Innenstadt unumgänglich. Ideale Räumlichkeiten mit der erforderlichen Anzahl von Parkplätzen konnten in unmittelbarer Nähe des Ludgeriplatzes gefunden und bezogen werden. Diese neuen Räumlichkeiten lieferten zum einen genügend Platz für ein angenehmes Arbeitsumfeld der gestiegenen Mitarbeiterzahl und zum anderen alle Möglichkeiten einer neuzeitlichen Infrastruktur einer modernen Steuerberatungsgesellschaft. Steigende Mitarbeiterzahlen und verbunden damit eine erhebliche Ausweitung des Tätigkeitsbereichs machten die Erweiterung der Varianta um ein Außendienstmitarbeiterbüro in 1999 an der Sprakeler Str. 370 in Münsters Norden erforderlich. Zeitgleich wurde die gesamte EDV-Organisation und die Programmierung dorthin ausgelagert. Durch die Übernahme der 2. Etage in der von-Kluck-Str. im Kalenderjahr 2002 wurde das Büro an der Sprakeler Str. wieder in die von-Kluck-Str. integriert. Mit einer Bürofläche von mehr als 200 qm wurden zusätzlich ein Schulungsraum und weitere hoch technisch entwickelte Arbeitsplätze für die Beratung geschaffen. Die „Steuergesetzgebungsmaschinerie“ macht selbstverständlich auch vor Steuerberatungs- gesellschaften nicht halt. Dies war ausschlaggebend für die Entscheidung des Alleingesellschafters und Geschäftsführers, die Varianta Steuerberatungsgesellschaft mbH durch Verschmelzungsvertrag vom 5.12.2000 durch Vermögensübertragung im Wege der Aufnahme gem. § 120 UmwG mit dem Vermögen des Steuerberaters Theodor Mathias mit Ablauf des 10.12.2000 zu verschmelzen. Auf diese Weise konnten erhebliche
Steuermittel freigesetzt werden, die wiederum die Finanzierungsgrundlage
für erhebliche Investitionen in den Zukunftsbereichen I nternet T echnologie E lectronic M ultimedia bilden. So ist es für interessierte Mandanten problemlos möglich,
meine internetfähigen Dienstleistungen online abzurufen oder sichere
e-mails mit dem Berater direkt von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz
auszutauschen. Mandanten, die in Zukunft z.B. ihre eigene Buchführung
erstellen wollen, können dies über das Internet auf der EDV-Anlage des
Steuerberaters erledigen. Auf diese Weise können die Vorteile der
Steuerberatung noch intensiver genutzt werden, ohne dass z.B. ein „Rüstungswettlauf“
bei neuen Rechnern erforderlich ist. Grundvoraussetzung ist allerdings
ein Internetzugang. Selbstverständlich sind die verwendeten
Systeme mit den notwendigen Sicherheitsstandards ausgestattet. Eine insgesamt hochinteressante
Thematik, deren weiterer Verlauf noch sehr spannend werden dürfte. Die Mitarbeiter der Varianta konzentrieren sich am Stammsitz in der von-Kluck-Str 14 -16 ausschließlich auf Steuerberatungsleistungen. Am 23.12.2004 Umzug zur Hammer Str. 138 - 140. „Wir haben’s wieder mal geschafft. Und ein bisschen sind wir auch selber geschafft“, gesteht Theo Mathias und freut sich gleichzeitig mit seiner Mannschaft über den gelungenen Umzug der Varianta Steuerberatungsgesellschaft m.b.H. zur Hammer Straße 138 - 140. Es gab gute Gründe für den innerstädtischen Domizilwechsel. Die bisherige Nähe zum Ludgeriplatz mit der stets einhergehenden leidigen Parkplatzsuche der Mandanten sowie die städtebaulich unsichere Zukunft des nahen Verkehrsknotenpunktes und seines Untergrundes waren es vor allem, die die Unternehmensführung zum Handeln veranlasst haben. Und zwar mit dem Ergebnis, dass die Varianta jetzt in eigene Räume im Süden der Stadt gezogen ist. 630 Quadratmeter Bürofläche und weitere 350 Quadratmeter für Sozialräume, Lager und Archiv bieten beste räumliche Voraussetzungen für 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Parkplatzproblem dürfte auch gelöst sein. Immerhin 40 Plätze stehen für die Mandanten und für die Belegschaft zur Verfügung. Für Theo Mathias ist der Umzug mehr als nur ein Wechsel von einem Büro zum anderen, sondern vor allem auch Gelegenheit und Grund genug, zurückzublicken auf „spannende und erfolgreiche 25 Jahre“. Als er 1979 als junger Diplom-Betriebswirt seine Prüfung zum Steuerberater bestand und sich selbstständig machte, konnte er nicht ahnen, was aus seinem Ein-Mann-Unternehmen einmal werden würde. Er startete in seinem ehemaligen Kinderzimmer, belegte aber schon bald die ganze Erdgeschosswohnung des Elternhauses. Dann schon mit zwei Angestellten und zeitgerechter technischer Ausstattung. Der Mandantenstamm stieg innerhalb von drei Jahren so sprunghaft an, dass Veränderungen angesagt waren, vor allem räumliche und personelle, aber auch unternehmensrechtliche. So gründete Mathias 1982 die Varianta Steuerberatungsgesellschaft m.b.H. Inzwischen zählte das Unternehmen elf Mitarbeiter. Die Räumlichkeiten am Gerstkamp platzten aus allen Nähten. Sie wurden aufgegeben. Die Steuerberatungsgesellschaft verlegte ihren Sitz ins Kiepenkerlviertel, zur Bogenstraße 15 – 16. Nach elf Jahren gab es neue Umzugspläne. In der Von-Kluck-Straße 14 – 16 bot sich der inzwischen 20-köpfigen Belegschaft dann genügend Platz für ein angenehmes Arbeitsumfeld, mit ausreichend Bewegungsfreiheit. Zudem optimierte die Unternehmensleitung die technische Infrastruktur. Und weil die „Steuergesetzgebungsmaschinerie“ (Theo Matthias) auch nicht vor der Varianta halt machte, vergrößerte sich das Unternehmen um eine weitere Etage. Gleichzeitig wurde in eine internetfähige Dienstleistung investiert. Im Laufe der Jahre zeichnete sich Schritt für Schritt erneuter Veränderungsbedarf ab. Und da die lange Zeit an Dritte vermieteten eigenen Räume an der Hammer Straße frei wurden, stand das neue Domizil des Unternehmens bald fest. Was folgte, war jetzt der Umzug. In einer fast heiter gestimmten Faltblatt-Information an die Mandanten heißt es: „Für alle und alles haben wir jetzt noch mehr Platz. Mehr Arbeitsplätze, mehr Besprechungsplätze und mehr Parkplätze, direkt hinter dem Haus. Damit wir Ihnen noch mehr bieten und noch besser für sie arbeiten können.“ Dazu formulieren die Mitarbeiter gemeinsam mit ihrem Chef die unveränderte Unternehmensphilosophie, nach Goethe: „Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun.“ Mit dieser Erkenntnis sei die Varianta immer gut gefahren, so der Inhaber. Und auf dieser Erfolgsspur präsentiert seine Steuerberatungsgesellschaft jetzt einen weiteren Angebotszweig: Mandanten, die ihre Buchführung selbst erstellen wollen, können dies über Internet auf der EDV-Anlage der Varianta erledigen. Viele Vorteile der Steuerberatung können dann noch intensiver genutzt werden. Das Beratungsangebot selbst wird juristisch vollumfänglich erweitert, und zwar durch die künftige Bürogemeinschaft mit Rechtsanwältin Andrea Patzwahl. „Nur die Zeichen der Zeit zu erkennen ist nun mal nicht genug“, so Theo Mathias. Sehen, urteilen und handeln, darauf komme es an. Das mache ein Unternehmen zukunftsfähig. Eine konsequente Sichtweise, die er gelegentlich auch schon mal mit seinen Mandanten diskutiert und nicht selten in der Politik vermisst. Und wie geht er persönlich mit den Zeichen der Zeit um? Theo Mathias hat ein Beispiel parat: „Es ist heute schwer, qualifiziert ausgebildete Mitarbeiter zu gewinnen. Die wirklich Guten haben eine Stelle oder eine in Aussicht. Woher also soll man gutes Personal bekommen? Die Antwort kann nur heißen, selbst ausbilden“, freut sich Theo Mathias, dass es ihm in 25 Jahren gelungen ist, 60 (!) junge Menschen auszubilden. Fünf von ihnen haben die Ausbildung mit der Höchstnote abgeschlossen. Eine ständige Fortbildung hält er für selbstverständlich. Er hat zudem jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglicht, über den Zweiten Bildungsweg neue Berufsziele zu verwirklichen. Eine ehemalige Auszubildende ist heute selbst Steuerberaterin und Gesellschafterin der Varianta: Claudia Mokosch. „Selbst ausbilden, da weiß man, was man hat“, gibt Theo Mathias gern als Empfehlung weiter, wohl wissend, wie schwer es der Gesetzgeber vor allem auch den kleinen und mittleren Betrieben macht, die ausbilden wollen. Die Ausbildungsthematik berührt ihn sehr. Die Ausbildungsplatzabgabe sei der denkbar schlechteste Weg, Ausbildungsplätze zu schaffen. Über Arbeitgeber, die aus lauter Bequemlichkeit nicht ausbilden, kann er sich schlicht nur ärgern. Dass er selbst in umfassenden Maße ausbilde, will er jedoch in keiner Weise moralisch bewertet wissen, etwa im Sinne eines vorbildlichen sozialen Engagements für Jugendliche oder einer Gesamtverantwortung gegenüber der Gesellschaft. „Mir geht es zunächst einmal darum, gute Mitarbeiter zu haben“, wehrt er sich gegen irgendwie geartete Lobeshymnen für seine Ausbildungsaktivitäten. Für ihn steht fest, „dass die berufliche Ausbildung in weiten Bereichen in einer Sackgasse steckt. Hier muss Bewegung rein.“ Bewegung ist ein Stichwort, das zu Theo Mathias passt. Nicht dass er noch immer ein leidenschaftlicher Sportler wäre, für den Bewegung alles bedeutet. „Nur wo Bewegung ist, da ist auch Licht“, meint er und schielt damit ein wenig verschmitzt auf die Sensoren in den Fluren und Arbeitsräumen des neuen Bürokomplexes, um dann aber sehr ernst zu werden. „Unsere Gesellschaft, ja unsere Kulturgesellschaft, ist dabei zu erstarren. Anscheinend manövrierunfähig wie ein überdimensionierter Tanker in einer Schleuse. Was fehlt, ist Bewegung. Vor allem auch in der Bildungspolitik.“ Theo Mathias vermisst darüber hinaus zukunftsorientierte Ideen in der Wirtschafts- und Sozialpolitik, die über den nächsten Wahltermin hinausreichen. Der Blick fürs Ganze droht nach seiner Meinung verloren zu gehen. Die „Nischen- und Klientelpolitik“ von Regierung und Opposition sei zu kurzatmig, als dass Unternehmen in der Lage seien, visionär zu planen und geschweige denn ernsthaft global zu handeln. Es herrsche vielfach Resignation. „Zahlreiche Firmen, gerade im Handwerk und im mittelständischen Bereich, haben Nachfolgeprobleme. Auch hier gehen immer mehr Lichter aus. Eine Gesellschaft, die sich auf der Stelle bewegt, ist nicht weit entfernt von Untergangsstimmung und Depression. Es ist kein Feuer zu spüren.“ Nur wo Bewegung sei, da sei auch Reibung, und Reibung erzeuge bekanntlich Wärme. „Da sprühen dann auch schon mal die Funken. Und genau die vermisse ich. Also müssen wir selber aktiv werden, mit unseren Möglichkeiten.“ Daher sei auch ein Steuerberater laut Theo Matias gut beraten, in Bewegung zu bleiben und dabei weit über den Rand des Klischees hinauszublicken, das mit seinem Beruf regelmäßig verbunden ist. „Meine Auszubildenden sind anfangs immer wieder erstaunt, mit welchen Themen ein Steuerberater so befasst wird. Und da geht es eben nicht nur um Steuern und Abgaben, um Buchführung und Gewinn und Verlust.. Nicht selten werden menschliche Dimensionen berührt, für die sonst eher ein Beichtvater oder ein Psychologe zuständig ist. Motivation und Mediation sind unser tägliches Geschäft.“ Wenn ein Unternehmen, gleich ob verschuldet oder unverschuldet, vor dem Abgrund stehe, dann gehe es eben nicht nur um Bilanzen und Zahlen, sondern immer auch um Menschen, um konkrete Familien, um Mütter und Väter und Kinder. „Wenn wir da erfolgreich beraten und helfen können, wenn wir mit dazu beitragen können, dass eine Firma wieder Fahrt aufnimmt, wenn Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen werden, dann ist das schon mal wie Weihnachten, und wenn es mitten im Sommer ist.“ Ob er deswegen Steuerberater geworden sei? Eher nicht. „Von diesen Dimensionen hatte ich damals doch noch gar keine Ahnung“, räumt er ein. Seine Berufsentscheidung sei gänzlich anders begründet gewesen. Fast aus einer Schocksituation heraus. Er könne sich noch bestens erinnern. Theo Mathias erzählt: „Ich war so 22 Jahre alt. Frisch ausgebildeter Finanzbeamter. Es geschah in der Behördenkantine. Neben mir saß ein genauso junger Kollege. Er holte bei einer Tasse Kaffee irgendwie umständlich eine Besoldungs- und Pensionstabelle aus seinem Portemonnaie hervor und rechnete uns fast schon peinlich genüsslich aus, welch tolle Pension wir doch später mal zu erwarten hätten. Wir hätten doch wohl alles richtig gemacht, meinte der Kollege sichtbar selbstzufrieden.“ Und genau der Meinung war Theo Mathias fortan nicht mehr. Es sei für ihn unvorstellbar gewesen, bereits mit 22 Jahren die Zeit der eigenen Pensionierung, sprich den „Ruhe-Stand“, konkret vor Augen und die aktuelle Pensionstabelle immer zur Hand zu haben. Da sei ihm aufgegangen, dass das sichere Beamtendasein mit garantiertem Pensionsanspruch für ihn doch wohl nicht das Richtige sei. Zum nächstmöglichen Termin schrieb er sich für das Diplom-Studium der Betriebswirtschaft ein, mit dem klaren Ziel, Steuerberater zu werden. Und er wurde es. Ob er sich auch einen anderen Beruf hätte vorstellen können? „Damals ja, Arzt vielleicht.“ Dessen Parallelen zum Beruf des Steuerberaters sind für ihn heute noch verblüffend. „Das äußere Erscheinungsbild des Patienten - sprich die wirtschaftliche Situation des Mandanten - objektiv wahrnehmen, die subjektiven Befunde abklären, genauere Untersuchungen durchführen und zwar so ganzheitlich wie möglich, dabei die Psyche nicht vergessen, eine verlässliche Diagnose erstellen und dann gezielt therapieren, wobei es auch schon mal zu einem Eingriff kommt, sprich zu einschneidenden Maßnahmen“, schmunzelt der 53-Jährige, der bei aller Liebe zu seinem Beruf, aber nicht nur diesen im Sinn hat. Seit 30 Jahren ist Theo Mathias mit seiner Frau Ilonka, geborene Hanke, verheiratet. Das Ehepaar hat zwei erwachsene Kinder. Zu seinen wenigen Hobbys zählt der bekennende Münsteraner, Weinkenner, ehemalige Fußballer des ESV Münster, Beatles- und Heinz Erhardt-Fan vor allem die Jagd. „Auf dem Hochsitz kann ich das Gefühl für Raum und Zeit fast gänzlich ausklinken“, begründet er seine Vorliebe fürs Waidmännische. Hier findet er Abstand von der Alltagshektik. Er mag eben die Natur, das Natürliche, das Echte, wo auch immer. „Wie ein Priester nur dann wirklich ein Priester ist, wenn er lebt, was er predigt, so ist auch ein Steuerberater nur dann authentisch, wenn er auch selber das nicht tut, wovon er seinen Mandanten abrät.“ Was er damit konkret meint, überlässt der Liebhaber kluger Wortspiele der Phantasie seines nachdenklich gewordenen Gesprächspartners. Wobei Theo Mathias wieder bei seinem Beruf ist. Ob er seine Berufswahl irgendwann einmal bereut habe? Sein Kopfschütteln kommt spontan. „Und das hat auch etwas mit den Menschen zu tun, die zu uns kommen. Sie merken, dass wir für sie da sind, dass wir Zeit haben und zuhören, sie mit ihren Fragen und Problemen ernst nehmen, dass wir uns in ihre Situation hinein versetzen können. Sie spüren, dass wir unseren Dienst gern leisten, mit all seinen menschlichen Facetten. Und dann entsteht genau das, was in diesem Beruf unverzichtbar ist, ja, was diesen Beruf geradezu ausmacht: Vertrauen.“
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